Kollektionen seit 1984

Fairmentation - Grünzeug, das nach Liebe schmeckt - F/S 2021

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fer|men|ta|ti|on, der prozess, bei dem ein mikroorganismus in abwesenheit von sauerstoff zucker in einen anderen stoff umwandelt.

einfach ausgedrückt ist die fermentation die umwandlung von lebensmitteln durch mikroorganismen ... seit jahrhunderten wird gemüse durch fermentation haltbar gemacht, ganz ohne chemie oder komplizierte technik und so nebenbei auch noch ungeahnter geschmack entwickelt ... ernte haltbar machen
in kleid und gemüse ... kleid? ... ja!

folgen sie uns auf einen ausflug in die textilkulinarik von PRIVATSACHEN ... PRIVATSACHEN-kleider erzählen von der liebe, mit der sie gemacht sind ... zubereitet ohne rezeptgrundlage oder formelhaftigkeit und normcore ... hungrig nach echtem ... neue farben und schnitte für ihren kleiderappetit ... auch kleider sind für mich lebensmittel und ich arbeite ständig daran, meine welt der kleider für sie zu verbessern ... kleider, die man mit einem guten gefühl herstellt und trägt ... textile metamorphosen ... konservierte lieblingsschnitte ...

mit jeder neuen kollektion bringe ich meine phantasie und die wichtigen zutaten zusammen und warte geduldig, was passieren wird, was stellt die eigene natur an, wenn man sie nur lässt? ... the art of greenasking — geben und nehmen — naturgeschenke ... GÄRENDE PROZESSE ... THEMA TRANSFORMATION ...

ich habe demut gelernt vor der natur und vor dem was sie vermag, wenn man sie nur lässt ... viele meiner entwürfe sind von zufällen geprägt ... in den anfangsjahren von PRIVATSACHEN suchte ich immer nach neuen kleiderzutaten, um meine vorratskammer für sie mit kleidern zu füllen, die ich immerkleider nannte ... dann hießen diese ein paar jahre lang originale und heute nennen wir sie PRIVATSACHEN-ARCHIV ... ich glaube von ganzem herzen an den unnachahmlichen geschmack von PRIVATSACHEN. Und Ich glaube an den gemeinsamen grundprozess ... zutaten wie mein team und mein design und unglaublich viele subentscheidungen führen zu einem neuen kleid ... unser gemeinsames ziel sind immer unsere sehr eigenen neuen fairmente/geschmacksachen ... dabei ist es uns besonders wichtig, die frequenz der neuentwicklung von PRIVATSACHENschnitten an bisherige schnittlinien anzupassen und immer wieder neue nuancen herauszuholen ... entdeckerfreude und nachhaltigkeit ... manche schnitte sind weniger erforscht als andere ... aber alle verbindet der wunsch nach dem einzigartigen ...

diese kollektion führt sie umfassend durch die vielfalt der fairmente/geschmackssachen, mit denen wir bei PRIVATSACHEN arbeiten ... unsere passenden schnitte ... der comfort und die weite unserer kleider ... die vielfalt an immer wieder neuen kombinationen mit älteren kollektionsstücken ... die weichkeit und tragbarkeit unseres eigenen stoffdesigns und der auswahl an naturstoffen ... die exclusivität durch limitierte auflagen ... und die unnachahmliche veredelung durch viele handarbeitstechniken und unsere unvergleichlichen farbenund färbungen ... alles ist mit allem verbunden ...

gestern waren wir grün, heute sind wir immergrün — textilkulinarische reise zu dem kindheitsglück der sinnlichen erfahrungen und geschmäcker ...

KLEIDER, DIE EINE LEBENSHALTUNG AUSDRÜCKEN ... du bist, was du isst.

Connyie Rethmann

Artenschutz - Herbst/ Winter 2020

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natürliche textilien und andere geschöpfe — die kollektion ARTENSCHUTZ WINTER 2020 ist dem thema artenreichtum und artenvielfalt gewidmet ... artenvielfalt aller lebewesen ... mensch tier pflanze ...zunächst sah es so aus als hätte der mensch durch den fortschrittszwang nicht nur die beziehung zu sich selbst zur umwelt und natur sondern jeglichen kosmischen zusammenhang und somit das bewusstsein für die tiefe verbundenheit allen seins und jegliche verantwortung dafür verloren ... immer mehr haben wir uns von der natur und ihren gesetzen und ewigen kreisläufen entfernt und lebenszusammenhänge und lebensräume zerstört — in letzter zeit mehren sich die zeichen dass immer mehr menschen aufwachen aus dem verantwortungslosen bewusstseinstaumel und etwas tun oder tun wollen — augen auf für die schöpfung — denn wir sind nur ein teil von diesem ganzen ... die natur braucht uns nicht aber wir brauchen die natur ... 

think big act small but now ist das motto von PRIVATSACHEN ... 

optimismus ist jetzt pflicht — denn was wäre die alternative ?

Connyie Rethmann


 

PermaEcoture - Von Natur aus schön - F/S 2020

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PermaEcoture – so heisst unser Konzept, das seit 35 Jahren mit Leidenschaft und Liebe die Schaffung dauerhaft funktionierender, naturnaher Entwurfs und Entstehungsprozesse von Frauen-kleidern ermöglicht. Wir überwinden bei unserem Tun herkömmliche Denkmuster und suchen täglich nach positiven und kreativen Lösungen. Grundprinzip ist ein ökologisch, ökonomisch und sozial verträgliches Wirtschaften mit allen Ressourcen. Für uns bedeutet PermaEcoture, von der Natur zu lernen und ihre Strukturen und Muster in unsere eigene Planung einfließen zu lassen. Wir versuchen das was da ist zu nutzen und das grosse Ganze, unter Zusammenwirken aller Mitarbeiter in ihren unterschiedlichen Funktionen zu achten um ein stabiles System zu bilden. Unsere Produkte sind frei von Unachtsamkeit, Trägheit und Verschwendung, Hochmut, Anmaßung und Nachlässigkeit gegenüber den Ressourcen.


LERNE DAS LASSEN ZU TUN! EUER GLÜCK MIT UNSEREN KLEIDERN SOLL ÜBERSTUNDEN MACHEN.

PRIVATSACHEN – handmade artpieces from hamburg, made to last

Connyie Rethmann
 

Elementarteile - Herbst/ Winter 2019

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STUFEN

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse (1877-1962), 1941


 

Kopf + Kragen - Frühjahr/ Sommer 2019

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Der Mensch hat die Fähigkeit verloren vorauszublicken und vorzusorgen. Er wird am Ende die Erde zerstören.

Der Mensch steht nicht als ein einzigartiges und besonderes Wesen am Rand der Natur, sondern ist lediglich ein Teil des Ökosystems. Wie in der Natur die Ausgewogenheit von absoluter Wichtigkeit ist, so ist auch mir die Balance zwischen Poesie und Stärke, zwischen Form und Raum in meinen Entwürfen sehr wichtig. Das Allerwichtigste ist allein der Respekt für die Mutter Natur selbst. Natur als Mittel zum Zweck des endlosen kranken Wirtschaftsaufschwungs. Nur noch Markteffekt statt wirkliche Naturverbundenheit.

Der Titel ,,Kopf und Kragen“ der Kollektion Sommer 2019 befasst sich textil mit dem Öko-Desaster unserer Zeit. Hier besonders mit den wunderbaren Flügelwesen. Es wird uns nicht mehr geben, wenn es die Insekten nicht mehr gibt. 

Können Ackergifte nicht ganz von unseren Äckern verschwinden? Fliegen, Mücken und Käfer sollten eher nicht als störend empfunden werden. PRIVATSACHEN hat sie auf Stoffe sticken lassen. Heute ist die Natur nur noch ein Teil der Konsumkultur.

Die PRIVATSACHENkundin entscheidet jeden Tag neu ihr Leben zu leben wie es ihr passt, mit PRIVATsachen die ihr passen. Sie ist emanzipiert und nah an der Natur. Wir Konsumenten sind nicht ohnmächtig und machtlos wie wir glauben. Jeder Kauf verändert ein Stück unserer wunderbaren Welt. 

Etwas zu unterlassen ist wirklich einfach und damit Verantwortung zu übernehmen für die Welt und somit unser aller Leben.

WIR KÖNNEN ALLES GLEICH HEUTE VERÄNDERN UND DIE WELT ZU EINEM GESUNDEN ORT MACHEN. WORAUF WARTEN WIR NOCH?

Connyie Rethmann
 

Waldwinter - Herbst/ Winter 2018

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Diese Kollektion ist eine Liebeserklärung an den Wald. Die Oberflächen, Farben und Formen sind von dem geheimnisvollen Universum Wald inspiriert. Walden.


Lasst einen breiten Rand an eurem Leben

lasst einen offenen Saum für eure Seele

lasst eine freie Zickzacknaht in euren Köpfen

lasst freie Muster zu auf den Stoffen des Lebens

lasst luftige Weite in der Enge der Lebensabschnitte

seid den Kleidern des Lebens um Längen voraus

seid Gradierer in den Einschnitten eures Lebensabschnitte

bestellt die Stoffe der Fremde in Menge

schneidert euer Leben täglich neu.

Connyie Rethmann


 

Collage Kunst - Kleiderportraits - F/S 2018

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„Ich suche täglich das ureigene des Kleidens. Ich sammele, speichere und verarbeite alles täglich Gesehene und suche dann die Verbindung zu diesem einen ganz besonderen Moment, in dem all das zu einer neuen Idee verschmilzt.“ 

Connyie Rethmann
 

Umgezogen - Herbst/ Winter 2017

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„Trage Mode und sie erinnern sich an die Mode – trage PRIVATSACHEN und sie erinnern sich an DICH“ 

Das Thema Oversize ist nun endgültig in der Modeszene angekommen.

Das Entwurfskonzept der Hamburger Designerin Connyie Rethmann besteht darin, Raum zwischen Körper und Stoff zu lassen – nicht als Lücke sondern als Ereignis und als Gegenentwurf zur High Fashion der Global Player. Die Eroberung des Raums, befreit sein von selbstauferlegten Grenzen und Styles – das sind PRIVATSACHEN - sinnlich mit Sinn, traumhaft in der Wirklichkeit und spielerisch im Umgang mit der eigenen Körperlichkeit.

Connyie Rethmann


 

Kleiderkunst - Frühjahr/ Sommer 2017

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„Meine Kleider sollen mehr von der Trägerin als von der Designerin erzählen.“

Das Wissen etwas Besonderes zu tragen.

Immer besser als immer mehr...

Connyie Rethmann

 

Ausziehen - Herbst/ Winter 2016

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„ICH HAB NICHTS AUSZUZIEHEN...“

Wie ein gutes solides Heim sind meine Kleider eine Möglichkeit für immer.

Ein Kleid, das ich entwerfe, sollte eher ein ZU-Gewand sein und über Lebensstil sprechen als schnelle austauschbare Mode oder Uniform sein. In all meinen Kleidern möchte ich das versichern, was mir wichtig ist. Die besondere Idee, das ausgesuchte Material, die einmalige Veredelung, made in Hamburg, die liebevolle Handarbeit in allen Stationen der Herstellung, die höchste Qualität und die unbedingte Individualität. Sie wollen Ihren Stil doch nicht den anderen überlassen? Kleiden ist Privatsache.....PRIVATSACHEN sind Heimat! Ich möchte Kleider machen, die von meinen Kundinnen immer wieder gern und jahrelang bewohnt werden. Kleider, die mit ihnen umziehen. Kleider, die sie anziehen und aus denen sie ungern ausziehen. Meine Kleider sollten Rückzugskleider sein...Schutzkleider…Kleider, an denen alles für die Besitzerin stimmt…...Kleider, in denen sie sich stets selbst erst einmal gut gefällt.

Connyie Rethmann

MODEAPOSTEL - ich will JÜNGER sein - F/S 2016

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„EGAL WIE JUNG DEINE FREUNDE SIND.......JESUS FREUNDE WAREN JÜNGER!“


Besser du kleidest dich mit Stil ohne Publikum als ohne Stil und für das Publikum!


Gewinne mit den neuen Kleidern der Sommerkollektion 2016 MODEAPOSTEL – ICH WILL JÜNGER SEIN das neue Alterslos.

Denke dich jünger und gewöhne dir das Altern einfach ab.

Nimm dir Zeit, das Richtige für deinen Körper - Geschmack - Stil auszusuchen und folge nicht einfach einer Mode.

Genieße bewusst deine Wahl und das Tragen des Gewählten.

Kuratiere deinen Kleiderschrank und kenne dich aus.

Wisse, wofür du gern und sinnvoll dein Geld ausgibst.

Es ist nie zu spät zu bemerken, was für ein wundervolles Leben man führen will und in welchen Kleidern.

Stilvolles Altern im Selbstdesign. 

Folge deinem Stil selbstbewusst!

Connyie Rethmann

KINDHEITSMUSTER - Herbst/ Winter 2015

Kindheitsmuster

Immer wieder mal habe ich große Sehnsucht nach meinem tintenblauen Kinderfrotteeschlafanzug.


Es gibt Kleider, die man nie vergisst und die sich einfach lieben lassen...... Emotionskonfektion.........machen können? Kann ich meine Kleider für Euch so gestalten, dass diese schon beim ersten Begegnen große Gefühle erzeugen,......dass sie Euch tragen beim Tragen? Kann man in zu großen Kleidern kleine Gedanken haben? Kann ich gestreifte Kleider erschaffen, in denen Ihr nie kleinkarierte Gedanken habt? Kann ich Euch Kleider schenken, in denen Ihr vor Glück dauertanzen wollt? Hingabekleider, die Euch Euch selber lieben lassen? Schutzkleider, in denen keine Mächte euch schubsen können? Mirakelkleider in denen Ihr wieder das Wundern lernt? Erkenntniskleider, in denen Ihr rausgehen wollt zum Spielen? In meiner Arbeit an Euren Kleidern entstehe ich immer wieder neu..... 

ich will es versuchen!

Connyie Rethmann

Anmaßung – maßt euch an! - F/S 2015

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Ich nehme Maß – maßt Euch an!

Meine Kleider sind nicht für alle, meine Kleider sind nur für Sie.

Meine Inspiration: Das Echo meiner maßlosen Kindheitsträume, Kindheitsmuster in Maßen, maßlos klare Schnittführung ohne Ablenkung und das Festhalten in Stoff einer Vergangenheit, die für immer verloren schien. 

Ungewiss? 

Ungewissen! 

Die Fahrt ins Blaue!

Connyie Rethmann

Kleiderhunger? Es ist angerichtet! - H/W 2014

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Nicht nur jedes einzelne Kleid – die komplette Kollektion – folgt JEDESMAL NEU einem jeweils eigenen Rezept aus dem textilen Schlaraffenland... SELBSTERDACHTES AN GESEHENES... In der Anordnung liegt die delikate Grammatik des Entwurfes... das Übersetzen von der 2. in die 3. Dimensionalität...

Jedes mal neu zerlege ich meine vorherigen Entwürfe in die Nährstoffe, Geschmackselemente und Fragmente und richte sie ganz neu an:

Meine Kleider haben wenige aber starke Aromen.

Meine Kleider sind Geschmacksachen.

Meine Kleider kennen keine Tradition.

Meine Kleider sind kompliziert einfach.

Meine Kleider gehen mit Ihnen zu weit.

Meine Kleider sind immer frisch angerichtet.


In meiner Arbeit an den Kleidern entstehe ich immer wieder neu...

Connyie Rethmann

URBAN MIMIKRY - Frühjahr/ Sommer 2014

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Unser ganzes Sein strebt (ist) bemerkt zu werden... angenommen, ernst-genommen, wahr-genommen zu werden. In der Diktatur der heutigen Mode nehme ich als Lebewesen Gestalt, Farbe, Haltung des gewollten Zeitgeistes an, bis ich genauso individuell bin wie alle. Man muss originell sein in einem Umfeld wo es vermeintlich jede Originalität schon gibt... Gibt es einen Ausweg oder eine textile Reglosigkeit?

Die Schnitte meiner Kollektion „Urban Mimikry“ scheren sich nicht um die Diktatur der Mode, sie sind für den Raum zwischen der Trägerin und dem Kleid gedacht. Für Frauen, die sehr gern viel Raum einnehmen - immer auf der Suche nach dem alles entscheidenden Kleidungsstück, das von dem Wunsch der Trägerin nach Persönlichkeit berichtet.

Connyie Rethmann

„Copy and Paste“ - Herbst/ Winter 2013

2013.2

In der Kollektion „Copy and Paste“ nutze ich die Mittel und die Kunst der Nachahmung um aus alten Cocon-Favoriten neue Kleider entstehen zu lassen. Kleider im Rhytmus des Lichts - ein Prozess der über reines Kopieren hinausgeht.

Ich kopiere die erfolgreichen Kleider meiner fast 30 jährigen textilen Vergangenheit mit der Hilfe meiner reichen Erfahrung.

Meinen Blick konzentriere ich dabei auf die unbedingte Tragbarkeit und die Langzeitwirkung meiner Kleider. Ich knüpfe an den jeweiligen Erfolg der Modelle durch optimiertes Erfahrungsdesign unter Hinzunahme zeitgeistiger Details an.

Connyie Rethmann

In Massen und Maßen - „wenn Konsum zur Pflicht wird“- F/S 2013

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menschen sind geborene verschwender: berge von kleidermassen in unseren schränken.  „das ziel ist, auf den berg heraufzukommen,aber ich sehe den gipfel nicht.“ es ist kein geheimnis, dass die heutigen konsumgewohnheiten nicht nachhaltig sind. und es ist keine überraschung, dass die mode dort einen der größten anteile hat. die massenproduktion ist so maßlos geworden, dass sie gar kein maß mehr kennt. das maß ist so voll, dass es uns zudem massenhaft zur gruppenhaften individualität zwingt. „man kann sich ins abseits shoppen.“ in wirklichkeit unterliegen wir alle der kurzweiligkeit ohne bleibende werteund sind dem puren maßlosen wachstum verschrieben. wir bemessen durch den konsum täglich unseren wert. konsum als weltreligion! ab jetzt gilt sinn nur als geteilter! kleiden ist privatsache!

PRIVATSACHEN sind kleider die Sie tragen, wenn Sie sie tragen!

Connyie Rethmann

Erbgut - Herbst/ Winter 2012

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waschen trocknen bügeln flicken stopfen wertschätzen!

frag nicht was dein kleid für dich tun kann - frag was du für dein kleid tun kannst... was die welt am laufen hält ist konsumieren und besitzen … ...und meine zeit hier ist endlich … ...ich verschenke keine lebenszeit mehr um kleider zu kaufen die mich nicht meinen...wenn man etwas zu sehr verfügbar macht ist es schnell wertlos...abgelegte sachen anlegen... und pflegen...es war eine große leistung demokratische massenkleidung zu verbreitenaber es wäre eine noch größere gewesen es nicht getan zu haben...nicht ein mehr von kleidern sondern ein besser von kleidern...seinkleider statt scheinkleider...meine kleider sollen nach jetzt und neulich aussehen... ein designer hat seine einfälle jederzeit zu respektieren... wir müssen etwas tun sonst findet es nicht statt... ich habe heimweh nach der wertgrünen zukunft... weg vom markt zurück zur moral!!!

Connyie Rethmann

Ich passe! - Frühjahr/ Sommer 2012

dialog mit meinem kleid....

„das kauf ich dir nicht ab“

„ich passe!“

„passform für alle..? ...an alle figuren angepasst?

„das passt mir....!!!“

„ich passe immer auf, dass ich hineinpasse

und das es zu mir passt und 

wir zusammenpassen 

– das würde mir dann richtig passen...“

„irgendetwas passt immer!“

Connyie Rethmann

Mädchen in Uniform - H/W 2011

2011.2

gesunde abwehrkräfte, eine genaue witterung und einen dauerhaften kontakt zu den zeitgeistern muss eine kleidermacherin haben.


 die mode beschränkt sich nicht auf kleidung, sondern erfasst den ganzen menschen. die mode bin ich selbst im bezug auf die gemeinschaft zu der ich gehören will und der zeit der ich angehöre.

Connyie Rethmann

ÜBERzeugUNG - Frühjahr/ Sommer 2011

2011.1

dialogkleid statt monologkleid 

ÜBERzeugUNGSKLEIDER STATT ÜBERREDUNGSKLEIDER


„kreativität besteht aus 90% entscheidungen und 10% freiheit“ 

immer wieder müssen wir entscheidungen treffen . und verständlich machen . können wir kritischen fragen standhalten . emotionalen widerständen . wir integrieren rationale widerstände und resultatorientierte kritik. wir unterscheiden . argumentieren von druckmachen . einwände von vorwänden . taktik von authentizität . klarheit von geschwafel . und wir motivieren statt zu manipulieren . wir versuchen nichts kleinzureden . nichts einzureden nicht zu überreden . wir überZEUGen. 

überZEUGen sollen auch unsere kleider - das verstehen wir unter intelligentem management und kreativität.

Connyie Rethmann

Verpuppt – der rote Faden - H/W 2010

2010.2

das teilweise radikale konzept erweist sich im alltag als ständige herausforderung

kulturkleider aus der waschmaschine

erfolge dank misserfolgen

ich bin wir – ihr seid ich!

ich wollte nie eine marke sein - nur kleider machen, die euch passen

mich hat noch nie interessiert, wie dinge immer gemacht wurden - nur wie und ob sie jetzt funktionieren

wollte ich das werden, was ich bin - oder wie wird man mumienzeicherin in ägypten?

wer wird nun diese geschichte erzählen?

dem zeitgeist wie dem herzschlag eines vogels lauschen?

was man nicht sieht - ist nicht da...

selberdenken - statt gelenkt werden

Connyie Rethmann

 

die frauen der yanomani tragen traditionell nur einen roten dünnen faden um ihren bauch der nichts verbirgt

- ist der faden ab, reagieren die frauen mit scham

Hausgemachtes Kerngeschäft - F/S 2010

2010.1

der mensch hat eine oberfläche und die gilt es zu gestalten

ich bin kleidermacherin geworden bevor ich es wusste

am anfang war das kleid ohne ende privatsache

ist der apfel reif wenn die kerne schön schwarz sind und weiß das der baum zuerst?

möchte ich die gefangene meiner eigenen strategie sein und ist weniger leer?

muss immer alles jung und strahlend aussehen und kann ich nicht mit meinen sachen in würde altern?

Connyie Rethmann

Grobcouture – das goldene Handwerk - H/W 2009

2009.2

Vorsicht! Diese Kleider können ihr Leben verändern!

Ein Teil des Wertes eines Produktes entsteht, weil man weiß wo und von wem die sachen hergestellt wurden - hinter der Ware steht ein Individuum!

Ich möchte meinen Namen nur in ein Kleid nähen lassen, was wirklich bestand hat = Indiz für gelebte Identität.

Ich möchte mit meiner Arbeit die Komplizin der Frauen sein, die meine Entwürfe in ihren Lebensentwürfen tragen.

Ich möchte, dass meine Kundin bewusst mein Kleid kauft.

Connyie Rethmann

DNA – die natürliche Aussteuer - F/S 2009

2009.1

Die Kleinteile der Schöpfung - wie entsteht unsere Kollektion?

Seit 25 Jahren stellt jedes unserer Kleidungsstücke (Stoffzellen) ein in sich geschlossenes, eigenständiges, modeunabhängiges Produkt dar. Es kann kommunizieren und verschiedene andere hilfreiche Funktionen übernehmen und ist über Jahre verwendbar. Es erhöht den Energiestoffwechsel der Trägerin und unterstützt attraktiv und nachhaltig den jeweilligen Stoffwechselbedarf.

Sämtliche Typen unserer Stoffzellen besitzen alle Erbinformationen der Leidenschaft ihrer Hersteller. Auf der Erde gibt es 2 Grundtypen von Stoffzellen- herstellern: Prochaotische Zellen, die aus echter Liebe zur Stoffzelle herstellen und eurochaotische Hersteller, die für Profit und Rendite arbeiten. Jede unserer Stoffzellen ist von einer Umweltschutzstoffschicht umgeben, die die Erbinformationen für die zeitgeistige Entwicklung in sich trägt. Jede der dabei entstehenden weiteren Stoffzellen dient wieder als Matrize für die nächste neue Stoffzelle. Keine Stoffzelle gleicht der nächsten.

Connyie Rethmann

25 Jahre PRIVATSACHEN - 2009

25Jahre

Die Originale – „wir stellen unsere schnitte unter artenschutz“ 

Die PRIVATSACHEN-Bestseller aus 25 Jahren 

was gut ist, wird nicht alt - 50 zeitlose Kleider ohne Verfallsdatum

Einzelhandlung = Einzelhaltung - H/W 2008

2008.2

„Mein Ziel ist das perfekte Kleidungsstück aus Stoffen aus denen das Leben ist.“

„Ich will, dass meine Kleider unter die Oberfläche des eigenen Körpers gehen.“
 

Unsere Kollektion Winter 2008/9 „Einzelhaltung = Einzelhandlung“ ist dem Einzelhandel gewidmet. Wir danken den fürsorglichen HeldInnen des Einzelhandels für ihre anständige Einzelhaltung:

Wie wird die Firmenphilosophie „PRIVATSACHEN = Wertsachen“ vom Design ins Leben übertragen? Im Zeichen dieser Frage entwickelte sich die Kollektion zu einer Bestandsaufnahme der Firmenstruktur – vom Vertrieb über den Einzelhandel bis hin zur Endkundin. Damit eine Idee sehr viele Menschen anzieht, braucht sie eine Vision. PRIVATSACHEN sind so individuell wie die Menschen, die mit ihnen handeln, deshalb liegt der Erfolg der Kollektion in den Händen der Einzelnen. Menschen, die mit ihrer Einzelhandlung einer eigenen Vision folgen.

Wo ist die Schnittstelle? PRIVATSACHEN zieht Kultur-Menschen an. Für sie ist Kleidung auch eine Frage der Haltung, in der sich Weltanschauung und Schöngeist widerspiegeln. Diese Haltung will Cocon Commerz in Zukunft noch stärker fördern, um die Vielfalt und den Mut der Einzelnen zu stärken gegen den Mainstream zu handeln. Die Winterkollektion „Einzelhaltung = Einzelhandlung“ konzentriert sich deshalb auf die eigenen Stärken: veredelte Qualitätsseiden in perfektionierten Onesize-Schnitten. Von Hand plissiert, gefärbt und versteppt sind PRIVATSACHEN so einzigartig, wie ihre Trägerinnen:

Hochkulturkleider für Frauen, die sich billig nicht leisten können!

Connyie Rethmann

Halbseidenes Dreifaltigkleid - F/S 2008

2008.1

Antike Göttinnen aller Kulturkreise waren der Ausgangspunkt der Recherche zum Thema Dreifaltigkeit. In Zeiten von Glaubenskriegen und Glaubenskrisen fragte sich Designerin Connyie Rethmann was ihr heilig ist. Sie unterzog ihre Glaubenssätze einer kritischen Prüfung und stellte fest, dass sie in erster Linie immer der eigenen Intuition gefolgt ist. Demokratische Größen, ökologische Produktionsverfahren und Materialien, hochwertige Handarbeit und limitierte Auflagen sind im Hause cocon.commerz keine Modeerscheinung, sondern textiles Selbstverständnis. So wird die Erkenntnis um diese Qualitäten als Glaubenssache erkannt und ab dem Sommer 2008 mit den drei neuen Linien „JA, ich will“, „Biograviel“ und „ur-Teile und vorur-Teile made in Hamburg“ benannt.
 

Die Kollektion 

Die Schöpfungsgeschichte der Sommerkollektion 2008: Archaische Darstellungen von Göttinnen wie die ägyptische „Gottesmutter“ Isis, die erste Leinenweberin, sind Inspiration und Vorlage. In Bi-Color-Jacquard gewebt oder als kostbarer Cut-off tanzen die weiblichen Götter über die eigens für diese „Glaubens- und Aberglaubenssachen“ entworfene Stoffe aus Naturmaterialien wie chinesischer Haspelseide und Biobaumwolle. Dazu werden plissierte Taft- und hauchzarte Chiffonseide, Seiden- und Bambus- Singlejerseys sowie glänzendes Reinleinen in Öko-Tex-Qualität kombiniert. Mit den Schnitten schließt sich der Kreis: Weiblich runde Formen werden mit Ei-, Ballon- und A-Linien umschmeichelt. Als Stilelement bilden sich drei Falten an zahlreichen Kollektionsteilen. Wertvolle Doubleface-Qualitäten stehen für die Wandelbarkeit, mit der schon die antiken Göttinnen ihre äußere Erscheinung beliebig verändern konnten. So lassen sich leichte Sommermäntel wenden, Jodpuhr-Hosen in Bolero-Jacken und leichte Sommerkleider in fließende Röcke verwandeln. In sich verdrehte Stoffbahnen kehren ebenfalls das Innerste nach Außen. Diese Metamorphosen unterstreichen den Do-it-Yourself-Charakter, der den PRIVATSACHEN-Kollektionen seit jeher eigen ist und stellen die Kundin in den Mittelpunkt der vielfältigen Onesize-Schnitte (Größe 36 bis Größe 46). Als viertes Element konzipierte die Designerin einen Effekt, der eine A-Linie erzeugt, ohne dass diese im Grundschnitt angelegt ist. Nichts scheint so, wie es ist im Reich der Göttinnen.

Connyie Rethmann

Musterhafte Lebensabschnittkleider - H/W 2007

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HILFE ! Ich hab nichts anzuziehen... oder: wie viele Kleider kann eine Frau zur Zeit besitzen?


das textile schlaraffenland!... kleiderberge!... genähtgestrickte konsumschichten!... kurzer wilder kleiderwechsel!... textile onenightdaystands!... geschmacksdiktate... unfairfashion... übervolle kleiderschränke... hemmungslose textile völlerei...?.

Kann eine frau mit nur einem kleid leben? und falls ja, in welcher textilen 2-erbeziehung? Das alte kleid ist weg das neue noch nicht nachgewachsen...?

unsere kleider wollen wieder allzugern einmalige frauenleben bekleiden/begleiten... als feste beziehung die butterweiche seidenfaltenrobe oder der offene sinnlichzart wärmende samtstrickmantel... anbändeln mit liebevoll in deutschland handgestrickten seidenbandsweatern - oder endlos langen schals... sich verlieben in barockdramatisch anlassige rollenmuster aus ausgebrannten aber geschickt bestickten seidensamten... oder sich bewusst verführen lassen von unerschrockenen, zugkräftiggummigehaltenen papierseiden... treuliebende haltbarjerseys wählen zum schutz - jahrelang mattschimmernd in gleichbleibender qualität... und sich sehnsuchtsvoll lockig versteppten baumwollseidenlocken virtuos hingeben können... sich vermählen mit atemberaubenden tuniken - fellweich und anhänglich... sich mit kleidern die aussehen als hätten sie eine spannende vergangenheit das leben gernteilen... in zwischentönen handgefärbt in hamburg... innen wie außen nickyweicher seidenvelvet schenkt frauen das sinnlich drapierte textile heimatgefühl... stoffbegleiter ganz nach weiblichem geschmack! seidensinn für übermütiges zusammensein! feminine stoffkaskadenehe für selbstbewusstextilefrauen die immer ihre eigenen geschöpfe bleiben... angezogen von PRIVATSACHEN... soweitsogut!

Connyie Rethmann

Misswahlen – das kleid-ER-tragen - F/S 2007

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Die Sommervororderkollektion ist aus der intensiven Recherche um die Kundinnen, deren Einkaufsverhalten und ihrer Art cocon.commerz PRIVATSACHEN zu tragen entstanden. Diese Frauen sind vielfältig und erfolgreich anders, sie durchbrechen die Oberflächlichkeit der modischen Hülle und tragen Verhaltensmuster nach außen. Doch eine gewisse Ambivalenz ist der Preis für einen Lebensentwurf jenseits der Norm. Das Ergebnis der „Misswahlen“ sind Kleider ohne Kompromisse, durchlöchert in zahlreichen Variationen, die das Innere nach Außen scheinen lassen.

Die Kollektion: Persönlicher Zuschnitt auf die Spitze getrieben Löcher sind die Hauptsache an einem Sieb, durch das die Essenz ausgefiltert wird. So ist das Wesen der Vororderkollektion 2007 ein kleidsamer Seelen-Striptease, der die Stoffe des nostalgischen Lingerie-Look aufgreift. Lochmusteroptiken in rauhem Wildsseidengarn, feinstem Seidenjersey und sogar rundumbestickt in Seidensamt sind das Bindeglied, das die verschiedenen Kleiderformen in allen Lagen vereint.
 

Die Schnitte sind den guten alten Zeiten entlehnt, wie der Smoking Cut, Abendkleidern der 40er und androgynen Hängerchen der 20er Jahre. Dazu werden „Tapetenmuster“ auf fester Gobelinseide Ton in Ton und Papierseiden pur und edelzerknittert kombiniert. Die edle Kunst des Papiergarns wird hauchfein gestrickt zu anschmiegsam knisternden Pullovern.

Die Misswahlen 2007 stellen die Kundin in den Mittelpunkt, sie kombiniert wie gewohnt im Freistil die vielfältigen Onesize-Schnitte (Größe 36 bis Größe 46) und wird durch die raffinierten Wende- und Verschlusslösungen in den kreativen Prozess mit eingebunden.

Die handgefärbte Farbpalette reicht von den „Schwestern von Weiß“ über abgegraute Tierfellfarben und changierende Unfarben bis hin zu tiefschwarzem Nougat.

Connyie Rethmann

Das Bindegewebe - Herbst/ Winter 2006

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Organ der Struktur – Textile Entbindungshilfe für delikate Wiedergeburten

Feinkostextilien - Vororder Winter 2006/7

stoffe: spiegelsamt · seidensamt · sanftsamt · samtweich · samtpracht · köstlicher seidenvelvet · weichfliessend · versteppter seidensamtquilt · appetitlich stickverbunden · mit leichtseidenfutter · längst fellige · seidensamtkrimmer · zwanglos liebend · steppvereint mit unüblicher naht · samtschnüre samt und sonders · zum accessoire zu binden · zarte samtpuppen hand in hand auf seidenvelvet · gebrannt und in junge falten genäht · selbstextil · dimensionen seideneingebunden · mürbe leichtpapierseide für winterakive volumenschutzkleider · gepolstertes übermass an wärmendem kleidvertrauen · reichgefärbt · ausgefallene verbindungslinien auf doppelthältbesser/sicherer seidengötterspeise · organza · edel enge fadenverknüpfung zu falten im verblüffenden feenplissée · reifer fall · limitiert zuverlässi-gestricktes baumwollstützgewebe für viel textile heimat und ausgegrenzte grössen · beiläufig opulente maschen verstrickt, verhakt, vertraut eingefädelt

schnitte: wir stellen unsere schnitte unter artenschutz · verarbeitung bis an die grenzen des oberflächlich machbaren · textile entbindungshilfe für delikate wiedergeburten · die neue kleidkultur gegen all die Sierung und gegen erlebnisorientierte fans der takeawaykleider · reichliche stoffmahlzeiten · überlebenswichtiger raum statt geiziger imbiss · onesizefitsall · falten statt alternsorgen · nervenkostüme · beziehungsgewebe · vollkostkleider

guten appetit und auf wiedernähen

Connyie Rethmann
 

Originale - Herbst/ Winter 2006

originale

Die Originale – „wir stellen unsere schnitte unter artenschutz“ 


Die PRIVATSACHEN-Bestseller aus 20 Jahren cocon.commerz werden ab dem Winter 2006/07 in einer eigenen Linie herausgestellt. Klassiker sind sie bereits zu Lebzeiten geworden – und spiegeln damit das PRIVATSACHEN-Selbstverständnis wider von einer zeitlosen Mode ohne Verfallsdatum; schlicht und einfach und raffiniert.


Hochwertigen Lieblingstücken gehört die Zukunft – sie sind der Gegenpol zur Fraktion der erlebnissorientierten Takeawaykleider.


Connyie Rethmann

Kleiderstärke - Frühjahr/ Sommer 2006

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...dann zeigen kleider was wir denken!

widerspruch erwünscht oder DAS VORSPIEL AM KLEIDERSCHRANK... „heute gehen wir aus!...“ sagt das sommerkleid... „fehlt dir etwas ?...“ fragt der leinenmantel... PRIVATSACHEN ... die neue kollektion der spezialisten der kleidersprache zeigt winziggraue kinderblumen auf hauchzartem seidenchiffon - für mustererkenner ... vitale knitterfalten aus gestärkter seide - für individuelle beweglichkeit ... trockenes wüstenleinen - für jacke wie hose ... gesmokte crepeseiden für die kostbaren details der teil-waisen ... characterfestes seidenrips - für ihr ICH - die einzig verlässliche instanz ... und handgehäkelte artpieces zum bewussten genuss davontragen ... sommer 2006 - aktiver luxus pur!

Connyie Rethmann

Kleiderinnenleben - Herbst/ Winter 2005

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20 Jahre PRIVATSACHEN ... 20 großartige Frauen ... großartige Leistungen ... große Gefühle

Frauen in Männerdomänen und Stoffe mit Gefühl:

Männeranzugmuster wie Glencheck oder Nadelstreifen in Seide eingewebt oder auf baumwollgefütterte Seidenquilts gesteppt, in Kochwolle eingestrickt oder auf Taftseiden gedruckt.

 

Frauen aus allen Epochen = historische Schnittdiebstähle neuzeitlich umgesetzt

Frauen immer ihrer Zeit voraus = neoprivate Kleiderformen

Frauen, die etwas wagten = traditionelle Trachten gewagt geschnitten und geteilt 

Frauen mit feinem Gelingen = Stoffe die zart scheinen aber sehr robust sind 

Frauen, die Größe hatten = sie haben die Größe für unsere Kleider

Connyie Rethmann
 

ein Fühlungsvermögen - Frühjahr /Sommer 2005

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Natur! Natur! Natur!

Rupfen in starken Farben und neuer Schnittführung / kühle agyptische zarte Baumwolle / gewirkter Strick mit Durchblick / Kreuzstich auf Sixties-Baumwoll- Crinkle / Doppelgewebe die schützen / Sommerstepp weich fallend in strenger Optik / Doppelkleider die alles bieten, dazu Seidenbändchenstrick und ein wunderschönes neues, reines Knitterleinen.....


Schnitte die an die 50er-jahre erinnern ‚von weitem‘ als Grundlage Wickel- und Schnüreffekte als Verschlussidee Schnallen und schwarze Knöpfchen als Linie das A und Tellerschnittelange Taillen hohe Passe Hochwasserhosen und Schürzenteile, Schulterjäckchen, Trägerröcke in Faltenrockoptik.

Connyie Rethmann

Detaillen - Herbst/ Winter 2004

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Schnittsätze & Lagenbilder 

Aus Erkenntnissen gewebte Strukturen, aus Erfahrungen gestrickte Texturen

Nichts Schweres, nichts Kompliziertes, leicht zu tragen, leicht zu pflegen: - eine neue Generation Quilt stellt sich in der kommenden Wintervororder 2004/05 vor. Zwei Lagen unterschiedlicher Seiden mit recycelter Baumwolle gefüllt und atlantikblau versteppt mit Mustern von alten Tapeten - aufgerauhten Oberflächen sowie der zottelige aber sehr weiche Griff der angefilzten Wolle in struppigem Jaquardmuster - zarter Winterstepp ebenfalls mit Baumwollkern aber mit Stacheldrahtstickerei - eine völlige Neuheit der anspruchsvolle Winter-Seidenmoleskin der verblichen- dunstig strahlt - neu auch das raffinierte Proteindoppelgewebe, trocken im Griff aus pflanzlichem Eiweiss, so noch nie auf dem Stoffmarkt zu sehen - einmal mehr fortgeschritten sind auch die Entwicklungen der bekannten Plissées (die Firma ist seit 20 Jahren führend in der Herstellung und Färbung von Handplissées); diese überzeugen in der Kollektion mit Dauerhaftigkeit, neuen Färbungen und Materialien.

Alle Modelle werden in Deutschland sorgfältig veredelt in Handfärbungen und mittels Wascheffekten, was jedes Stück zum Einmaligen macht. All diese kostbaren Stoffe werden kühn kombiniert mit einfachen BW-Elastikbündchen, großen Metalldruckknöpfen als Verschlusslösung zu einer Sensation der Kleiderbotschaft. 

Unsere Kleider sind Botschafter der Sicherheit in XXL!

Connyie Rethmann

Eintrachten & Zwietrachten - F/S 2004

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Heimatrachten, das B-trachten von Ein- und Zwietrachten 

Das Kleid als textile Heimat, die Schnitte entlehnt aus aller Menschen Heimaten: Ethnische Leihgaben flossen in den Entwurf der Muster der Stoffe und in die Linienführung. Aber auch die selbstauferlegten Uniformen (Generationstrachten) der Protestkultur der 60/70er Jahre fanden Eingang.

Das Schwarzwaldmädel mit Empire-Dirndl und Schürzenelementen in der Tracht stand ebenso Pate wie der türkische Edelmann mit der typischen Ballonhose zu geraden kurzen Baumwollhemden oder indische Männerkleidung mit bevorzugt langen, geraden Tuniken und pure Gewänder der Antike. Plissée, sowie Schnürleibchen und extrakurze, weite Seidenjacketts aber auch im Kontrast dazu die selbstgewählten Trachten der Jugend der 70er Jahre wie Parka, Sweatshirt und lange, weite Herrenhemden und natürlich das Kopftuch, die Arbeitstracht der Frauen. 

Eben das Trachten nach und B-trachten von Trachten dieser Welt in all ihren Formen.

Connyie Rethmann

Schattenspiel & Scherenschnitt - H/W 2003

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Unsere PRIVATSACHEN Winter-Sofortkollektion 2003/04 „Schattenspiel & Scherenschnitt“ setzt bei den Obermaterialien auf: weich fallenden Seidensamt in femininer, körperumspielender Weite, Samtstretch für die figurbetonende Linie, federleichte Seide, mal warm gefüttert oder pur in großzügiger Schnittführung, eigens kreierte Leinenstoffe ‚Leinenkunst‘ mit spannenden ‚Schrumpfeffekten‘ und teilweise auffällig gemusterten Futtermaterialien.

Der Schwerpunkt der Kollektion liegt in den Stoffstrukturen, den Schattenspielen lebendiger Oberflächen: Edelknitter, Filz- und Schrumpfeffekte. Zusammen mit den gewählten Graumelangen in Wolf-, Esel- und Kohletönen, kombiniert mit Herzrot, Kupfer und Pepperoni entsteht eine rural, nordisch wirkende Optik ursprünglicher Weiblichkeit. Schattenspiel und Scherenschnitt, Entschiedenheit und Romantik, welche Priorität Sie setzen ist Privatsache. 

Sehen Sie und lauschen Sie, lernen Sie die bezaubernde Kleidersprache dieser außergewöhnlichen Kollektionen.

Connyie Rethmann

Enthüllungen - Frühjahr /Sommer 2003

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Unser außergewöhnlicher Stil ist jenseits der Mode etabliert. In jedem einzelnen Kollektionsteil liegt ein Stück Seele der Firma Cocon Commerz. Wir arbeiten sehr privat. Stoffstücke für Persönlichkeiten. Wir achten die Schönheit in all ihren Formen und arbeiten nicht für die entzauberte Idealgestalt unserer modernen Gesellschaft, sondern für das nonkonformistische Selbst. Genauso arbeiten wir. Ganz privat für Sie. Liebevoller Umgang mit feinsten Materialien und gute handwerkliche Qualität erzeugen weitläufige Eleganz und Einfachheit. Unsere Kleider sind Rückzug für Körper + Seele. Man darf das Selbst nicht überfüttern. Nur das wird als privat empfunden, was tief, echt und eigenständig ist.

Unsere hauseigenen Stoffentwürfe zum Thema ‘Sprache’ werden in der Sommer- Vororder 2003 meisterhaft auf sehr anspruchsvolle onesize Schnitte übertragen. Leinenkleider in Deauville-Anmutung lassen sich zu allen Gelegenheiten ganz neu einsetzen und die Stoffe, Kleider und Kombinationen sind wie eine einzigartige Liebesgeschichte: Sanft aber bestimmt.

Die Materialien fliessend in Kreuzstichoptik, ausgebrannt oder in schwerem Leinen mit Matratzenstreifen sowie Jawort-Prints auf hauchfeiner Georgetteseide. Außerdem feinste Stepparbeiten erinnernd an französische Hotelquilts. Die Farben sind wie immer alles Hausmischungen und auf alle Frauentypen abgestimmt. In diesem Jahr hingehaucht aber selbstbewusst.

Sehen Sie und lauschen Sie, lernen Sie die bezaubernde Kleidersprache dieser aussergewöhnlichen Kollektionen.

Connyie Rethmann

Zusatzstoffe - Herbst/ Winter 2002

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das nichts wird zum luxus...

Zusätzlich zeitlose kochwolle für englischen landadel+ zusätzlich freude + loses wollgewebe für omas kleider, die wir liebten + zusätzlichliebeleichtfleece + zusätzlichsinnvollhornknöpfe + zusätzlichgesundheitbesticktes kammgarn für spiessiger almöhilook in kord + zusätzlichkindvertrauenseidenlurexstrick für lebennehmen in charlestonstrick...

zurückhaltende bescheidenheitsschnitte statt überfließender Glamour

Connyie Rethmann

Herzschnittmacher - Frühjahr/ Sommer 2002

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ich sehe etwas, was du nicht siehst... 

mademoiselle garconne, der anzug gewinnt neue freunde und die nachkriegskleider sind wieder da + herrenschneiderverarbeitung + altmodische armlöcher + reversverhalten kontra revierverhalten... wer stil hat, schafft distanz - innenansichtssache, inside madness, outside wellness + mit liebe gefüttert wird das, was es nicht gewohnt ist... schnitte erste schritte... denn ich sehe etwas, was du nicht siehst.

im schnitt besser!

Connyie Rethmann

Geschmacksachen - Herbst/ Winter 2001

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was du isst ist nicht das, was du befürchtest; es ist grundsätzlich schlimmer...

was du siehst ist keine mode, es ist grundsätzlich instinkt geleitet von geschmack...

wir gehen schnittlich ins gericht mit textilebensmitteln aus süßem weichen seidensamt, knackigem, frischen seidenquilt, lose bitteren seidenschnüren, scharfen, feinen seidenjerseys, lockeren, salzigen seidenkorden

= zur tag und abendmahlzeit für den freund textiler leckerbissen

Connyie Rethmann

Charakterwäsche - Frühjahr /Sommer 2001

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meine kleider muss nicht jeder mögen, nicht einmal viele, aber einigen muss es richtig gut gefallen und die werden nie in der menge untergehen.

Connyie Rethmann

Nebenwirkungen - Herbst/ Winter 2000

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...Gewebe + Gewirke + Tuch + Zeug


...einzigartig aus den Unterröcken der Königin von Saba, lasst Euch entzücken!

...und ich habe für Euch Wunderkleider des Verlangens geschnitten - aus dem Blick des Herzens!

Geschneide entstanden aus dem unendlichen Nichts einer großen Leidenschaft. Alle Augenblicke voll Lust gekleidet! Kommt mit klopfendem Herzen an die Wiege der textilen Einzelstücke! Ein Fingerkleid aus der Haarlocke einer Meerjungfrau vor langer Zeit verloren und hier wiedergefunden...

Wir tauschen Lustbarkleider gegen Ihre Begeisterung sorgsam verwahrt in Seidenpapier werten wir von Herzen das Ihre!

Connyie Rethmann

Lockstoffe - Frühjahr /Sommer 2000

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wen willst du anziehen: dich oder sie/ihn ???

pygmalion bei cocon commerz 

Frauenbewegte schnitte für individualistinnen. gefilzte stoffe - verfilzte liebe. gecrashte seiden - gecrashtes selbstbild. üppige seidenstricke für üppige frauenwünsche. leinen los für freie frauen.

Connyie Rethmann

Dressing - 1999

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Ohne DRESSING ist Kleidung - naja, einfach eben nur blau gelb rot grünzeugs! Das richtige Dressing - ob nun mild, pikant, cremig flüssig oder KROSS - macht aus stoffen oder schnitten dagegen eine ansprechende, UNÜBLICHE gesunde haupt- mahlzeitextilie. Mit viel leidenschaft, herz und verstand entwickelt. INDIVIDUELL für sie, liebe kundin, vollkostextiles mitunterbeieinander.


Als Dressing (aus dem engl.: Soße, Ankleiden) werden in der deutschen Küche kalte Soßen bezeichnet. Ein Dressing wird vor allem als Soße zum Salat gegeben, kann aber auch als Dip für „Fingerfood“ Verwendung finden. Die Bekanntesten Dressings sind das „French Dressing“ oder das „Italian Dressing“. Das ‚French Dressing‘ besteht aus Essig, Öl, Pfeffer, Salz und (Dijon) Senf. Das ‚Italienische Dressing‘ wird mit Gorgonzola, Milch, Pfeffer und Salz zubereitet.

Connyie Rethmann

Selbstlinien - Herbst/ Winter 1998

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Das Selbst bestimmt die Linie der PRIVATSACHEN. Wie auch immer der eigene Körper beschaffen sein mag, die Hülle ist die Eintrittskarte, die im Theater der täglichen Selbstauftritte für oder gegen uns einnimmt. Denn Schönheit ist zur Pflicht geworden. Die soziale Funktion von Bekleidung wird immer stärker. Darum wird es immer wichtiger, im Einklang mit den Selbstlinien zu leben. Kleider zu machen ist für uns nicht nur kreative Arbeit, sondern eine Notwendigkeit. Die Notwendigkeit, eine Harmonie zwischen dem Inneren und der Umwelt der Trägerin zu schaffen. Unsere Kleider meinen es ernst, denn sie haben eine Seele. Immer auf der Suche nach Ursprünglichkeit, Poesie & Ästethik in Form und Farbe, geben wir Ihnen die Kleider, sich selbst zu gefallen.

Connyie Rethmann

Eigenzeit - Frühjahr /Sommer 1998

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„...daß wir freiwillig das wählen, was notwendig auf uns zukommt...“ F. Cramer


Verleihen Sie Ihrem Leben einfache Konturen und Sie nehmen das wahr, was wirklich wichtig ist:


Raum + Stille + Natur + Zeit = Luxus


Einfachheit als edelste Form des Luxusses. Ein Plus an Lebenslust mit Kleidern von Cocon Commerz. Ganz eigene Dinge fordern Zeit für ganz eigene Kombinationen. Entweder in den Farben oder in der Kombination der Schnitte, Eigenkompositionen sind gefragt von Größe 36-46. Teils märchenhaft, teils japanisch-schlicht, auch Zwiebellook oder ‚Belle Epoque‘, von aufgewacht bis Anlaßkleidung. 

Man möchte einzigartig sein, das ganz andere.

Connyie Rethmann

Wir haben Falten - 1997

1997

Schmale, gepresste, gleichmäßig verlaufende Falten in Textilien werden als Plissee (frz. Plissé) bezeichnet. 

Seit Menschengedenken besteht der Wunsch nach ewiger Jugend. Immer neue Erkenntnisse aus der ästhetischen Medizin bringen uns diesem Traum näher. Dass wahre Schönheit von innen kommt, soll Sie nicht daran hindern, äußerlich nachzuhelfen. Im Gegenteil, die Zufriedenheit mit dem äußeren Erscheinungsbild trägt wesentlich zum Wohlbefinden bei. Aber muss man dafür gleich unters (Chirurgen-) Messer ? Wir sagen NEIN !

Unterstreichen Sie lieber Ihre Persönlichkeit und Ihre natürliche Ausstrahlung mit unseren PRIVATSACHEN

Falten - nur ein banales Problem oder eine ernstzunehmende Angelegenheit?

Connyie Rethmann

WARN- UND TARNTRACHTEN - Herbst/ Winter 1996

1996.2

In der Natur herrscht ein unerbittlicher Kampf ums Dasein. Deshalb steht für die Verfolgten der Schutz gegen ihre vielen Feinde obenan. Ein solcher Schutz ist auf sehr verschiedene Weise möglich. Für Flora und Fauna hat der Herrgott gesorgt - neben Brüllen und Schreien zur Abwehr gibt es allerlei Arten von Panzerungen und Stachelkleidern, die Männer sind wehrhaft und für die Frauen sorgt Cocon Commerz. Denn Schönheit ist zur Pflicht geworden. Die soziale Funktion von Bekleidung wird immer stärker. Ein auffälliges Kleid kann verbergende Wirkung haben, ein unauffälliges dagegen Wirkung zeigen. Kleidung verhüllt (TARNT) den Körper und enthüllt (WARNT) die Persönlichkeit. Kleidung von Cocon Commerz kann warnen oder tarnen. Sie unterstützt leise die Ausstrahlung der Trägerin.

Connyie Rethmann

Üppige Individuelle - Frühjahr /Sommer 1996

1996

Große Frauensbilder bei Cocon Commerz:

Zeigen Sie Ihre WAHRE GRÖßE durch die edlen Materialien und großzügigen Schnitte.

Was wahre Größe bedeutet: 

Ansehen · Ausmaß · Aussehen · Bedeutung · Belang · Dimension · Einfluß · Format · (Ge)wichtigkeit · Geltung · Glanz · Glorie · Imposanz · Inhalt · Kapazität · Mächtigkeit · Mut · Rang · Reichweite · Relevanz · Stärke · Statur · Substanz · Tragweite · Wert · Zusammenhang ... mehr als nur cm

Connyie Rethmann

Marlene Dietrich - 1995

1995

Lilith ... Rosenresli ... anti-fashion ... woman moved ... silk-silent ... criticism-client ... what is good ... does not get old ... Beauty ... became obligatory.

Connyie Rethmann

Schichtwechsel: Lagenweise Natur pur - 1994

1994

die klare linie ist immer die komplizierteste 

spielen mit kleidern puppen kleiden 

kein konsum, kein diktat 

spielen eine reise ins blaue lockenwolle stein und flöte 

kleine schritte grosse schnitte

pin up peep show pferdchenkleid

Connyie Rethmann

Die Fahrt ins Blaue... - 1993

1993

Lieblau loblau ... blaufuchs ... Knappblau blaufrau ... blaulilie ... Blauvorhabenvorblau ... Blauzig Blautig ... Blaustrrümpfe blaublass ... Nachtblaubau ... Raubblau blaulos ... Blause Blaug ... Blauexistenz ... Verblaut

Connyie Rethmann

Das Weite suchen - 1992

1992

Sie haben die Größe für unsere Kleider.

come clother - 1991

1991

das kleid ist sein eigener vertreter 

das baby mein lehrer 

die kundin kommt näher... 

kann sie fast schon erkennen

und die kleider fangen an zu flüstern

Connyie Rethmann

kleiderheide leinenwaise - 1990

1990

danzig ist bernstein fachwerk und milchkutsche 

danzig ist danke für kleinstigkeiten 

danzig ist melancholisches kunsthandwerk

in prag kann ich keinen regenschirm kaufen 

in prag obwohl graue tschechen viel weinen 

spüre ich das ehrliche ja 

essouira zuviel für mein auge bildarchiv voll 

essouira zahmer gecko verkauft patchouli 

essouira heimatweise angst

Connyie Rethmann

Sternstunde - 1989

1989-2
1989

Ostkontakte / Westgeschäfte 

Nivea, Quelle, Burda-Moden

Malerleinen - 1988

1988

Leinwände zu Kleidern

Die geburt des fomorian 

Fomorian ist eine gernbekleidete 

Fomorian ist ein zwitterwesen 

Fomorian ist tier und mensch 

Fomorian braucht extrakleider 

Fomorian will sich kennenlernen 

Fomorian isst zeit hat selbst 

Fomorian lebt 

Anders

Connyie Rethmann

Selbstentfaltung - 1987

1987

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert." Oskar Wilde

Unser außergewöhnlicher Stil ist jenseits der Mode etabliert. In jedem einzelnen Kollektionsteil liegt ein Stück Seele der Firma Cocon Commerz. Wir arbeiten sehr privat. Stoffstücke für Persönlichkeiten. Wir achten die Schönheit in all ihren Formen und arbeiten nicht für die entzauberte Idealgestalt unserer modernen Gesellschaft, sondern für das nonkonformistische Selbst. Genauso arbeiten wir. Ganz privat für Sie. Liebevoller Umgang mit feinsten Materialien und gute hand- werkliche Qualität erzeugen weitläufige Eleganz und Einfachheit. Unsere Kleider sind Rückzug für Körper + Seele. Man darf das Selbst nicht überfüttern. Nur das wird als privat empfunden, was tief, echt und eigenständig ist.

Connyie Rethmann

pless too haan - 1986

1986

Mittelalter, meine Minne

es zieht mich an das mittelalter, ich ziehe an das übertriebene.

anziehungskräfte mi-parti, es zieht mich an das eitle dreiste.       

ich ziehe an das bild vom kleid, anziehend angezogen anziehend.

Connyie Rethmann

Wiederverwertung - 1985

1985

Eine Tischdecke im Restaurant. Ein Gebrauchsgegenstand. Übersät von Flecken, Brandlöchern, Essensresten und Falten erzählt er seine Geschichte. All seine Wunden und Male täglicher Beschäftigung mit dem Menschen haben Ausdruck, bezeugen Charakter. Die Tischdecke wahrzunehmen: Der Beginn eines textilen Kunstwerks!

Die Tischdecke, für Cocon Commerz ein Angebot an die Kreativität, Phantasie, Erfahrung. Ein willkommener Anlass für eine Entdeckungsreise durch das scheinbar Banale und Profane, das Verborgene und Verbrauchte.

Wie fühlt sich der Stoff an und welches Gefühl ruft er hervor? Welche Farben bietet das Material und nach welchen verlangt es? Wo liegen seine typischen Strukturen verborgen und welche müssen ergänzt werden? Was ist seine Funktion jetzt und welche soll er bekommen? Welche Geschichte erzählt mir das Material und worin verbindet sie sich mit der Phantasie, Erfahrung..?


Die Tischdecke hat ihren ursprünglichen Sinn verloren. Sie liefert nur noch das Material, als Ausgangspunkt für einen Ausflug in künstlerische Ideen. Erfahrungen und Wünsche, Phantasie und Kreativität, aber auch handwerkliches Können weisen den Weg!

Connyie Rethmann

gewand unverwandt angewandt - 1984

1984

...ich bemale alles was sich nicht wehrt, ich falte alles, dass es mich lehrt ... die farben ... die stoffe, die formen ...

ich hoffe die träume, ich sammel, ich türme die fülle und übe den fantastischen wurf...

Connyie Rethmann

 

Geburt des Crashschals